Nervenstark!

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F70–F79 Intelligenzminderung

Ein Zustand von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen Fähigkeiten; besonders beeinträchtigt sind Fertigkeiten, die sich in der Entwicklungsperiode manifestieren und die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten. Eine Intelligenzstörung kann allein oder zusammen mit jeder anderen psychischen oder körperlichen Störung auftreten.

Der Schweregrad einer Intelligenzstörung wird übereinstimmungsgemäß anhand standardisierter Intelligenztests festgestellt. Diese können durch Skalen zur Einschätzung der sozialen Anpassung in der jeweiligen Umgebung erweitert werden. Diese Messmethoden erlauben eine ziemlich genaue Beurteilung der Intelligenzstörung. Die Diagnose hängt aber auch von der Beurteilung der allgemeinen intellektuellen Funktionsfähigkeit durch einen erfahrenen Diagnostiker ab.

Intellektuelle Fähigkeiten und soziale Anpassung können sich verändern. Sie können sich, wenn auch nur in geringem Maße, durch Übung und Rehabilitation verbessern. Die Diagnose sollte sich immer auf das gegenwärtige Funktionsniveau beziehen.

Sollen begleitende Zustandsbilder, wie Autismus, andere Entwicklungsstörungen, Epilepsie, Störungen des Sozialverhaltens oder schwere körperliche Behinderung angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern zu benutzen.

F70.- Leichte Intelligenzminderung
ICD F70.- Leichte IntelligenzminderungF71.- Mittelgradige Intelligenzminderung
ICD F71.- Mittelgradige IntelligenzminderungF72.- Schwere Intelligenzminderung
ICD F72.- Schwere IntelligenzminderungF73.- Schwerste Intelligenzminderung
ICD F73.- Schwerste IntelligenzminderungF74.- Dissoziierte Intelligenz
ICD F74.- Dissoziierte IntelligenzF78.- Andere Intelligenzminderung
ICD F78.- Andere IntelligenzminderungF79.- Nicht näher bezeichnete Intelligenzminderung

(Quelle: https://www.icd-code.de/icd/code/F70-F79.html. Abgerufen am 22.12.2019)