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Psychodynamik

Psychodynamik ist die Lehre vom Wirken innerseelischer Kräfte. Sie beschreibt Einflüsse auf Befindlichkeit und Verhalten des Menschen (ähnlich wie bei physikalischen Gesetzen der Dynamik und der hier üblichen Beachtung des Zeitverhaltens im äußeren Raum).

Psychodynamik will damit Aufschluss geben über die Auslösung seelischer Vorgänge als Reaktionen auf bestimmte äußere und innere Ereignisse und Einflüsse. Dem äußeren physikalischen Raum (äußere Psychophysik) wird damit ein innerer Raum für den Ablauf seelischer Prozesse gegenübergestellt (Topik, auch Innere Psychophysik). Der dynamischen Betrachtung ist analog zur Physik die strukturelle oder statische Betrachtung entgegengesetzt (siehe z. B. die Unterscheidung zwischen Elektrostatik und Elektrodynamik).[1]

Die beiden gegensätzlichen Betrachtungsweisen ergänzen sich. Grundlage der „psychischen Dynamik“ sind die Methoden der Psychophysik. Psychophysik geht auch von seelischen Kräften zwischen fest definierten psychischen Instanzen aus, wie dies z. B. das Drei-Instanzen-Modell Sigmund Freuds nahelegt. Als Analog des äußeren Raums in der Physik gilt in der Psychodynamik z. T. der innere Raum der psychischen Topik, z. T. die Wechselwirkung zwischen inneren Strukturen und äußeren Gegebenheiten.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychodynamik. Abgerufen am 27.03.2020)