Nervenstark!

Kenne, was dich schwach macht. Konzentriere dich auf das, was dich stark macht!

F84.- Tief greifende Entwicklungsstörungen

Die in diesem Abschnitt zusammengefassten Störungen haben folgende Gemeinsamkeiten:

Beginn ausnahmslos im Kleinkindalter oder in der Kindheit;

eine Entwicklungseinschränkung oder -verzögerung von Funktionen, die eng mit der biologischen Reifung des Zentralnervensystems verknüpft sind;

stetiger Verlauf ohne Remissionen und Rezidive.

In den meisten Fällen sind unter anderem die Sprache, die visuellräumlichen Fertigkeiten und die Bewegungskoordination betroffen. In der Regel bestand die Verzögerung oder Schwäche vom frühestmöglichen Erkennungszeitpunkt an. Mit dem Älterwerden der Kinder vermindern sich die Störungen zunehmend, wenn auch geringere Defizite oft im Erwachsenenalter zurückbleiben.

F84.- Tief greifende Entwicklungsstörungen
Info:

Diese Gruppe von Störungen ist gekennzeichnet durch qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten. Diese qualitativen Auffälligkeiten sind in allen Situationen ein grundlegendes Funktionsmerkmal des betroffenen Kindes.

Sollen alle begleitenden somatischen Zustandsbilder und eine Intelligenzminderung angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern zu benutzen.

F84.0 Frühkindlicher Autismus
F84.1 Atypischer Autismus
F84.2 Rett-Syndrom
F84.3 Andere desintegrative Störung des Kindesalters
F84.4 Überaktive Störung mit Intelligenzminderung und Bewegungsstereotypien
F84.8 Sonstige tief greifende Entwicklungsstörungen
F84.9 Tief greifende Entwicklungsstörung, nicht näher bezeichnet

(Quelle: https://www.icd-code.de/icd/code/F84.-.html. Abgerufen am 14.12.2019)